Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH

Mehr als eine Verwaltung
  • 656 begehbare Räume halten die Staatlichen Schlösser und Burgen Sachsen für ihre Besucher offen.
  • 50 Schlösser, Burgen und Gärten empfahl die Dresdner Denkmalpflege 1990 in staatliche Obhut zu übernehmen, aber lediglich
  • 19 Objekte wurden dann 1992 in 17 Staatsbetriebe überführt.

Planen Sie Ihren Besuch auf schloesserland-sachsen.de

Zur Webseite
Portrait André Thieme Dr. André Thieme


0351 563911510
andre.thieme(at) schloesserland-sachsen.de

Die Verwaltung der bedeutendsten Schlösser, Burgen und Gärten ist in Deutschland Ländersache – meistens jedenfalls. Für einen großen Verwaltungsapparat gibt es in Sachsen freilich lange keinen Bedarf. Nach 1918 managt ein sogenanntes Domänenamt im Finanzministerium nur drei staatlich gewordene Objekte: das Dresdner Residenzschloss, Schloss Pillnitz und die Albrechtsburg Meissen; dazu kommen der Garten Großsedlitz und der Große Garten zu Dresden.
Erst 1992 gründet der selbst frisch gebackene Freistaat Sachsen 17 eigenständige Staatsbetriebe, denen nun immerhin 19 der wichtigsten Schlösser, Burgen, Gärten und Klöster zugeordnet werden. Eine 1993 eingerichtete zentrale Schlösserverwaltung berät diese Schlossbetriebe zunächst fachlich.
Nachdem bereits im Jahr 2000 die Festung Königstein und Schloss Augustusburg (mit Scharfenstein und Lichtenwalde) als gemeinnützige GmbHs ausgegliedert worden sind, überführt der Freistaat die verbliebenen Objekte 2003 in einen Staatsbetrieb, der 2013 ebenfalls in eine gemeinnützige GmbH transformiert wird.
Heute gehört die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH zu den besucherstärksten Schlösserverwaltungen in Deutschland und zu den größten Kultureinrichtungen des Freistaates Sachsen.

 


Letzte Änderung: 07.07.2021

Hinter den Kulissen

Fachpublikationen

Die Vorburg der Veste Stolpen

Mehr erfahren

Die Prophetenfenster der Kapelle am Großen Saal auf der Albrechtsburg Meißen. Entwurf und Ausführung

Mehr erfahren

Bildende Künstler, Fotografen, Museumsangestellte und Kunsthändler in Dresdner Freimaurerlogen

Mehr erfahren

»Wegen des Brunnens alhir zum Stolpen«. Zur Geschichte des Stolpener Burgbrunnens bis zu seiner Verfüllung 1756

Mehr erfahren

Die Restaurierung des Schlosses Albrechtsburg im 19. Jahrhundert

Mehr erfahren

Die restauratorischen Maßnahmen auf Schloss Rochlitz in den Jahren 1993 bis 2003

Mehr erfahren

Wie jüdisch war die Gräfin Cosel?

Mehr erfahren

Neue Turmuhren für Stolpen (1740)

Mehr erfahren

Überlieferung - Präsentation - Vermittlung. Mittelalterliche Bildwerke in den staatlichen Schlössern und Burgen Sachsens

Mehr erfahren

»Definierte Vagabunden, Taugenichtse und Gesindel«. Zur Sozial- und Baugeschichte des Landes-Arbeitshauses im Schloss Colditz (1803 bis 1829)

Mehr erfahren