… über die Räumung des auf dem Schloße zu Stolpen befindlichen und in Basalt abgesunkenen Brunnens

Zur Verfüllung und Beräumung des Stolpener Burgbrunnens


Gaitzsch, Jens


Jahrbuch der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen 14 (2006), S. 69-77.


17.12.2019


Im Siebenjährigen Krieg wurde die Burg Stolpen von preußischen Husaren erobert. Vor ihrem Abzug verfüllten sie den fast 85 Meter tiefen Brunnen mit dem auf der Festung eroberten Kriegsgerät und machten ihn unbrauchbar. Erst über 120 Jahre später gelang es mithilfe von Spezialisten aus dem Steinkohlebergbau, den Brunnen wieder zu beräumen. Der Artikel gibt detailliert Auskunft über die Anstrengungen, die unternommen wurden, um den Brunnen zu räumen, den Verlauf und die Kosten der Ausgrabungen und die menschlichen Tragödien, die sich dabei zugetragen haben.


Letzte Änderung: 13.12.2019
Autor: Gaitzsch, Jens

Weitere Fachpublikationen

Auf der Suche nach Glück. Anmerkungen zur Assoziatonsästhetik chinoiser Architekturen in der sächsischen Gartenkunst des frühen 18. Jahrhunderts

Mehr erfahren

Forschungen im »Burgareal« von Schloss Weesenstein

Mehr erfahren

Der Turm im Burglehn der Burg Mildenstein/Leisnig

Mehr erfahren

»Wegen des Brunnens alhir zum Stolpen«. Zur Geschichte des Stolpener Burgbrunnens bis zu seiner Verfüllung 1756

Mehr erfahren

In »edelste(r) Einfachheit«. Besondere Zimmerausstattungen auf Schloss Weesenstein

Mehr erfahren

Königin Amalie Auguste von Sachsen (1801−1877). Ein Kurzporträt

Mehr erfahren

Der Fasanengarten zu Moritzburg im 18. Jahrhundert

Mehr erfahren

Die Kemenate der Burg Gnandstein. Ergebnisse der bauhistorischen und restauratorischen Untersuchung

Mehr erfahren

Der Nordflügel der Burg Gnandstein. Ein Beitrag zur Bau- und Nutzungsgeschichte

Mehr erfahren

Selbstauskünfte eines Bildwerks - Die Tafel des Jüngsten Gerichts in Weesenstein. Arbeitsbericht

Mehr erfahren