Schloss & Park Pillnitz

Als August von China träumte
  • Joachim, der "böse Loß", Besitzer des alten Pillnitzer Schlosses, soll als schwarzer Hund durch die Gemäuer spuken.
  • Die Gebäude sind mit zahllosen chinesisch anmutenden Figuren, Tieren und Fabelwesen geschmückt.
  • Im Park ist die rote Tritonengondel des Kurfürsten Friedrich August III. zu bewundern.
  • Die Pillnitzer Kamelie soll über 230 Jahre alt sein.
  • Mit dem Christmas Garden bietet Pillnitz auch in den Wintermonaten ein großes Spektakel.

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Iris Kretschmann


0351 2613275
iris.kretschmann(at) schloesserland-sachsen.de

Ein „indianisches“ – also exotisches – Schloss an der Elbe wünschte sich August der Starke. Und so ließ er nach Plänen Matthäus Daniel Pöppelmanns an der Stelle eines alten Rittergutes ab 1720 die barocke Schlossanlage Pillnitz mit vielen Elementen ostasiatischer und orientalischer Architektur anlegen. Zehn Jahre später waren das Wasserpalais an der Elbe und das hangseitige Bergpalais samt Lust- und Schlossgarten fertiggestellt. Vom Wasserpalais führte eine breite Freitreppe zur Elbe hinab, sodass die herrschaftlichen Gondeln direkt am Schloss anlegen konnten. Augusts Urenkel, Kurfürst Friedrich August III., nutzte Pillnitz häufig als Sommerresidenz. Dafür wurden die Schlossbauten und die Gärten baulich erweitert. Es entstanden der Englische und der Chinesische Pavillon sowie nach einem Brand im Jahr 1818 das Neue Palais. Dabei griff Baumeister Christian Friedrich Schuricht die barocken Formen der älteren Gebäude auf und verband sie meisterhaft mit moderneren Stilrichtungen. Heutzutage besticht Schloss Pillnitz durch seine barocke Pracht und verschieden gestaltete Garten- und Parkanlagen.


Letzte Änderung: 25.08.2020

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