Vom Schlossgarten zum Mirusgarten

Der verschwundene Garten im Burglehn der Burg Mildenstein in Leisnig


Fiebach, Claudia


Jahrbuch der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen (online) 2025, S. 16-29.


03.01.2026


Der Schlossgarten der Burg Mildenstein ist heute nicht mehr erhalten, lässt sich jedoch im östlichen Burglehn verorten. Bis Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Fläche von Leisniger Amtmännern genutzt und zuletzt vermutlich als Lustgarten mit Orangerie ausgestaltet. Mit dem Erwerb durch Benjamin Ehrenfried Mirus begann eine neue Phase der Gartennutzung. Der Beitrag untersucht die Nutzungsgeschichte des Gartenareals vom 15. bis zum späten 18. Jahrhundert und ordnet sie in den historischen Kontext der Burganlage ein.

 

From the Castle Garden to the Mirus Garden : The Vanished Garden in the Castellary Fief of Mildenstein Castle in Leisnig

The castle garden of Mildenstein Castle no longer exist today, but can be located in the eastern castle ground. Until the end of the 18th century, the area was used by Leisnig officials and was probably last used as a pleasure garden with an orangery. With its acquisition by Benjamin Ehrenfried Mirus, a new phase of garden use began. This article examines the history of the garden area’s use from the 15th to the late 18th century and places it in the historical context of the castle complex.


Letzte Änderung: 13.12.2019
Autor: Fiebach, Claudia

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