Die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen nach 1990. Institutionalisierung, Sanierung und museale Strategie – drei Schritte einer „demokratischen Aneignung“

Institutionalisierung, Sanierung und museale Strategie – drei Schritte einer „demokratischen Aneignung“


Thieme, André


Jahrbuch der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Bd. 18 (2014), S. 171-183.


06.05.2024


Die Friedliche Revolution von 1989 bedeutete für die später staatlich werdenden Schlösser, Burgen und Gärten Krise, Aufbruch und Neuordnung. Die bewegte Institutionengeschichte der 1992 gegründeten staatlichen Schlösserverwaltungen hin zu einem zentral gesteuerten Staatsbetrieb bzw. einer gemeinnützigen GmbH, aber vor allem die bauliche und museale Neuaneignung der Schlösser und Burgen durch den Freistaat Sachsen und seine Institutionen stehen im Mittelpunkt des Beitrages.

For the palaces, castles and gardens that later became state-owned, the Peaceful Revolution of 1989 meant crisis, new beginnings and reorganisation. This article focuses on the eventful institutional history of the state palace administrations, which were founded in 1992 and became a centrally controlled state enterprise or a non-profit limited company, but above all on the structural and museum-related reappropriation of the palaces and castles by the Free State of Saxony and its institutions.


Letzte Änderung: 13.12.2019
Autor: Thieme, André

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