Das irdische Paradies im Garten. Barocke Orangerien und ihre Pflanzen.

Barocke Orangerien und ihre Pflanzen


Balsam, Simone


Die barocke Idee. Fürstliche barocke Sommerresidenzen. Tagungsband zur Tagung 13./14. Juni 2019 Barockgarten Großsedlitz, Online-Publikation 2022, S. 83-92.


16.08.2022


Orangeriebestände und ihre Winterhäuser waren für eine barocke Hofhaltung von außergewöhnlich repräsentativem Wert. Im Barockgarten Großsedlitz künden gleich zwei große Orangeriebauten von der einstigen Bedeutung, die sowohl Graf Wackerbarth als auch später August der Starke dieser Pflanzensammlung beimaßen. Zitrus- und zahlreiche weitere empfindliche Gewächse vermittelten metaphorisch die Tugenden guten Herrschens.

 

The orangery and winter gardens of a Baroque court were extremely important symbols of its prestige and wealth. At Großsedlitz the two large orangery buildings in the Baroque garden demonstrate the importance of this botanical collection to both Count Wackerbarth and Augustus the Strong. Citrus and many other delicate plants are displayed as metaphorical representations of the virtues of enlightened governance.


Letzte Änderung: 13.12.2019
Autor: Balsam, Simone

Weitere Fachpublikationen

Selbstauskünfte eines Bildwerks - Die Tafel des Jüngsten Gerichts in Weesenstein. Arbeitsbericht

Mehr erfahren

Ein großes Team für eine herrschaftliche Tafel. Die Arbeit der Küche am sächsischen Hof im frühen 19. Jahrhundert.

Mehr erfahren

August Christoph von Wackerbarth als Soldat in sächsischen Diensten Vom Pagen zum Generalfeldmarschall

Mehr erfahren

»Darheme is ähm darheme«. Zur Vermittlungsmethodik in einer kulturhistorischen Ausstellung

Mehr erfahren

Die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen nach 1990. Institutionalisierung, Sanierung und museale Strategie – drei Schritte einer „demokratischen Aneignung“

Mehr erfahren

Die Colditzer Schlosskapelle

Mehr erfahren

500 Jahre Ersterwähnung Stolpener Basalt. Eine kurze Kulturgeschichte

Mehr erfahren

Die bauliche Entwicklung des Brücken- und Torhausbereiches von Schloss Weesenstein vom 15. Jahrhundert bis ins 18. Jahrhundert

Mehr erfahren

Die Kemenate der Burg Gnandstein. Ergebnisse der bauhistorischen und restauratorischen Untersuchung

Mehr erfahren

Der Rosengarten des Schlosses Děčín Ein vergessenes Juwel der barocken Gartenkunst

Mehr erfahren