Großer Garten Dresden

Wo einst Planeten tanzten
  • Der Große Garten wurde ab 1676 auf Weisung des Kurfürsten Johann Georg III. angelegt.
  • Im Großen Garten wachsen mehr als 17.000 Bäume unterschiedlicher Arten und Gattungen.
  • Versteckt im Park steht ein altes Sühnekreuz. Es zeigt ein Schwert und ein Rad.
  • Das Palais mit dem angrenzenden Teich bildet den Mittelpunkt der Anlage.
  • Weitere sehenswerte Orte im Großen Garten sind die Parkeisenbahn, der Zoo und die Junge Garde.

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Portrait Simone Ruby Simone Ruby


0351 4456754
simone.ruby(at) schloesserland-sachsen.de

Groß, größer, ... Großer Garten! Seit 1676 gab es Pläne zur Gestaltung eines Jagdgartens unweit der Dresdner Residenz. Ab 1683 war es dann Johann Friedrich Karcher, der die Gestaltung des Großen Gartens in kurfürstlichem Auftrag maßgeblich vorantrieb. Inspiriert von Besuchen in den Schlossgärten von Marly und Versailles ließ Karcher zahlreiche Elemente der französischen Gartenbaukunst in seine Pläne einfließen. Um ein von Landbaumeister Johann Georg Starcke geplantes Palais entstand ein Park mit rechtwinkligem Wegenetz, breiten Alleen, Palaisteich und Fasanengarten. Unter August dem Starken wurde das Gartenkunstwerk vollendet. Entlang der Alleen wurde 160 zeitgenössische Plastiken aufgestellt. Eine Sammlung antiker Skulpturen fand ihren Platz im Palais. Nun bot der Große Garten eine eindrucksvolle Kulisse für Maskenbälle, Feuerwerke, Fasanenjagden oder Ringrennen. In den folgenden Jahrhunderten kam es immer wieder zu Zerstörungen und Umgestaltungen der Gartenanlage. Nach der Schlacht um Dresden und dem Sieg über Napoleon 1813 öffnete der russische Generalgouverneur in Sachsen Nikolai Repnin-Wolkonski den Großen Garten dem gemeinen Volk. Seither finden nicht nur Dresdner im Großen Garten Ruhe und Erholung.

Mitten im Großen Garten sitzen? Das lohnt doch nicht den Einsatz des Lebens.

Victor Klemperer
Porträtfoto Victor Klemperer

Letzte Änderung: 24.08.2020

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