Wie jüdisch war die Gräfin Cosel?


Gaitzsch, Jens


Jahrbuch der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen 17 (2010/11), S. 129-135.


02.04.2020


Zahlreich sind die Legenden über die Gräfin Cosel. Dazu gehört die Behauptung, sie sei zum jüdischen Glauben übergetreten. Tatsächlich hat sie sich im fortgeschrittenen Alter intensiver mit den Religionen beschäftigt. Im hohen Alter bekannte sie sich zu jüdischen Glaubensvorstellungen und lebte nach jüdischen Lebensregeln. Ein Religionsübertritt jedoch war unmöglich und ist auch als ernsthafte Absicht nicht nachzuweisen.


Letzte Änderung: 13.12.2019
Autor: Gaitzsch, Jens

Weitere Fachpublikationen

Die zwei Kentaurengruppen von Antonio Corradini (1688-1752) im Dresdner Großen Garten

Mehr erfahren

Untersuchungen am Bergfried von Schloss Weesenstein

Mehr erfahren

Der Um- und Neubau des Schlosses Rochlitz von 1375 bis 1400. Parallelen zum Baugeschehen auf Burg Mildenstein in Leisnig

Mehr erfahren

Die Albertstädter Hauptwache

Mehr erfahren

Ein Steinkreuz auf der Burg Stolpen?

Mehr erfahren

Architekten, Bauingenieure und Baubeamte als Mitglieder von Dresdner Freimaurerlogen

Mehr erfahren

Die barocke Idee. Fürstliche barocke Sommerresidenzen Tagungsband zur Tagung 13./14. Juni 2019 Barockgarten Großsedlitz

Mehr erfahren

Verloren und gefunden. Spielkarten aus dem Fundbestand des Schlosses Rochlitz

Mehr erfahren

Bauhistorische Untersuchungen in der ehemaligen Vorburg der Burg Mildenstein/Leisnig

Mehr erfahren

»… fand weit und breit seinesgleichen nicht«. Der Herzogin Garten zu Dresden Vom Auf und Ab des ersten außerhalb der Stadtbefestigung gelegenen Hofgartens

Mehr erfahren