Wie jüdisch war die Gräfin Cosel?


Gaitzsch, Jens


Jahrbuch der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen 17 (2010/11), S. 129-135.


02.04.2020


Zahlreich sind die Legenden über die Gräfin Cosel. Dazu gehört die Behauptung, sie sei zum jüdischen Glauben übergetreten. Tatsächlich hat sie sich im fortgeschrittenen Alter intensiver mit den Religionen beschäftigt. Im hohen Alter bekannte sie sich zu jüdischen Glaubensvorstellungen und lebte nach jüdischen Lebensregeln. Ein Religionsübertritt jedoch war unmöglich und ist auch als ernsthafte Absicht nicht nachzuweisen.


Letzte Änderung: 13.12.2019
Autor: Gaitzsch, Jens

Weitere Fachpublikationen

Die Ausstattung der kurfürstlichen Wohnappartements im Fürstenhaus des Colditzer Schlosses

Mehr erfahren

Neue Erkenntnisse zum Stolpener Brunnenbau. 1628/1635 »Jhar Rechnung … zue den anbefohlenen Schloß Brunnen Baw zum Stolpen«

Mehr erfahren

Der Nordflügel der Burg Gnandstein. Ein Beitrag zur Bau- und Nutzungsgeschichte

Mehr erfahren

Bauhistorische Untersuchungen in der ehemaligen Vorburg der Burg Mildenstein/Leisnig

Mehr erfahren

Der Turm im Burglehn der Burg Mildenstein/Leisnig

Mehr erfahren

Die Reliefplatten des Großen Wendelsteins der Albrechtsburg Meißen

Mehr erfahren

In den Fussstapfen Linnés. Friedrich August der Gerechte von Sachsen und die Botanik

Mehr erfahren

Reisen im 19. Jahrhundert. Die Anfänge des Schlössertourismus in Sachsen und die beginnende Andenkenindustrie

Mehr erfahren

Wie jüdisch war die Gräfin Cosel?

Mehr erfahren

Königin Amalie Auguste von Sachsen (1801−1877). Ein Kurzporträt

Mehr erfahren