Festung Dresden

Bastion im Herzen der Stadt
  • Mitte des 16. Jahrhunderts war die Festung Dresden die modernste deutsche Verteidigungsanlage.
  • Der berühmte Räuberhauptmann Lips Tullian war bis zu seiner Hinrichtung in der Festung inhaftiert.
  • Wegen des herrlichen Ausblicks standen auf dem Festungswall an der Elbe mehrere Lusthäuser – schön, aber strategisch nicht gerade ideal.
  • In der Festung wurde das europäische Porzellan erfunden.
  • Vor etwa 200 Jahren wurde ein Großteil der Festung abgetragen – doch unter der Brühlschen Terrasse haben sich wichtige Reste erhalten: zum Beispiel das Ziegeltor.

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Portrait Dirk Welich Dr. Dirk Welich


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Etwas abseits der barocken Pracht lädt die Festung zum Erkunden der früheren Geschichte Dresdens ein. Bereits im Mittelalter verfügte die Stadt über eine wehrhafte Ummauerung. Die weiter entwickelte Waffentechnik und das Wachsen der Stadt über den alten Mauerring hinaus machten am Ende des Mittelalters neue Planungen zur Befestigung notwendig. Und so ließ Kurfürst Moritz zu Beginn des 16. Jahrhunderts seine Residenzstadt mit einer damals hochmodernen Festungsanlage nach italienischen und niederländischen Vorbildern sichern. Die Pläne für das System aus Stadttoren, Bastionen, Gräben und Mauern stammten vom Festungsbaumeister Caspar Voigt von Wierandt. Von den Kasematten aus konnte die Stadt im Belagerungsfall mit Soldaten und Kanonen verteidigt werden. Außerdem dienten die Räume der Festung als Kanonengießerei, Pulverlager und Gefängnis. Mitte des 18. Jahrhunderts hatte die Festung ihren militärischen Wert verloren. Ein Großteil der Befestigungsanlagen wurde abgetragen. Lediglich an der Brühlschen Terrasse haben sich die Reste dieses eindrucksvollen Bauwerks erhalten.


Letzte Änderung: 25.08.2020

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