Wie Geschichte erlebbar wird
11. Türchen
Geschichte lebt, wenn Menschen sie erzählen. Damit unsere Schlösser, Burgen und Gärten nach außen sichtbar sind, wird hinter den Kulissen geplant, gefilmt, getestet – immer wieder.
Jeden Tag arbeiten Menschen bei uns daran, die sächsische Geschichte sichtbar zu machen. Dafür werden Werbekampagnen geplant, Messeauftritte organisiert, Social-Media-Inhalte entworfen, Adventskalender gestaltet oder auch schon mal eine App völlig neu konzipiert. Das passiert nicht im Rampenlicht, sondern dahinter: am Laptop, im Schloss vor Ort, hinter der Kamera. Für die großen Projekte setzen sich Mitarbeitende aus Marketing, dem Museums- und Gartenbereich oder der kulturellen Bildung zusammen.
Gemeinsam werden Ideen gesponnen, Inhalte recherchiert, Storyboards geschrieben, Zeitpläne geschmiedet (und manchmal wieder verworfen). Aus historischem Wissen, kreativen Einfällen und modernen Technologien entstehen neue Perspektiven auf alte Mauern und das können alle erleben, zum Beispiel in der Schlösserland-Erleben-App.
Bei der Entwicklung dieser App-Inhalte sprudelten die Ideen nur so: In Stolpen wächst das ehemalige Schloss per Augmented Reality (AR) aus den Mauern der Burg empor. In anderen Orten schlüpfen bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler als digitale AR-Avatare in die Rolle historischer Figuren und verraten spannende Geheimnisse. Auf Burg Gnandstein beginnen die historischen Porträts der Familie Einsiedel plötzlich zu sprechen. Diese Erlebnisse sind kein Zufall. Sie sind das Ergebnis von vielen Köpfen, Herzblut und dem Wunsch, Vergangenheit erlebbar zu machen.
Letzte Änderung: 12.12.2025




