Wofür gab Friedrich von Kleist sein Geld aus? Einblicke ins Haushaltsbuch von 1814.

Sorgfältig dokumentierte der Gutsherr Friedrich von Kleist die täglichen Ausgaben und Einnahmen des Gutsbetriebs sowie die eigenen persönlichen Ausgaben in seinen Haushaltsbüchern. Für einige Jahrgänge sind diese Quellen noch erhalten. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen Rückschlüsse auf den Alltag der Menschen auf dem Gutshof. Wie wurde gereist? Welche Ausgaben wurden getätigt?

Als Familienoberhaupt verwaltete Friedrich von Kleist das Geld für seine Frau Friederike und seine Tochter Auguste. Neben regelmäßigen Ausgaben für Kleidung und Schmuck, finden sich im Haushaltsbuch von 1814 auch kuriose Positionen wie „An Gustel [seine Tochter] eine Wette verlor[en] 3 Taler“.

Gleichzeitig gab der Gutsherr Geld für Zucker, Kaffee, Schokolade und Pfefferkuchen aus – Luxusgüter, die zu einem adligen Life-Style des beginnenden 19. Jahrhunderts gehörten.

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September 1814

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Oktober 1814

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Januar 1815

Literatur und Quellen:

  • Einnahme und Ausgabe von Johanne 1814 bis Johanne 1815, Sächsisches Staatsarchiv, Staatsfilialarchiv Bautzen, 50196 Gutsherrschaft Rammenau, Nr. 24,

Letzte Änderung: 26.06.2025